Über DENKSTAHL
Vor ca. 30 Jahren entdeckte DENKSTAHL durch einen spontanen Versuch mit Wachsmalstiften die Kunst für sich. Obwohl er nie malen oder zeichnen gelernt hatte, entstand sein erstes Bild „Anfang“. Dabei erkannte er, dass jeder Mensch seine Gefühle kreativ ausdrücken kann und es in der Kunst kein richtig oder falsch gibt.
Neben der Malerei begann DENKSTAHL auch zu schreiben. Er verfasste Gedichte und Sinnsprüche, die später im Buch „Vollmond“ veröffentlicht wurden. Ursprünglich wollte er mit dem Buch Geld verdienen, doch während der sechsjährigen Entstehungszeit änderte sich seine Sichtweise. Durch den Gedanken „Die Wahrheit gibt es immer umsonst, nur die Lüge kostet Geld“ entschied er sich, das Buch kostenlos zu verschenken und die Druckkosten selbst zu tragen.
2003 entdeckte DENKSTAHL die digitale Bildbearbeitung für sich. Er kaufte sich einen Computer und ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm. Völlig unwissend diesem Medium gegenüber brachte er sich die Bildbearbeitung am Computer selbst bei. Bald merkte er, dass dieses Hilfsmittel ganz neue Dimensionen seines künstlerischen Ausdruckes ermöglichte.
Seit 2010 beschäftigt sich DENKSTAHL mit Streetart. Er greift die Thematiken der Straßenkunst auf und bearbeitet diese digital. Da DENKSTAHL selbst ein Straßenjunge war, kann er die Zerstörung und die Kritik an der Gesellschaft, welche hinter Straßenkunst steckt, gut nachvollziehen. Was einst im realen öffentlichen Raum und auf den Straßen Ausdruck fand, wird hier von DENKSTAHL digital erschaffen.
Sein aktuelles Kunstprojekt Puppentheater spiegelt die facettenreiche und vielschichtige Herangehensweise an seine Kernthemen: Frieden, Freiheit, Wahrheit, Liebe und das Menschsein.
Ein wichtiger Bestandteil seiner Ausdrucksweise sind die Titel und die Gedichte zu den Bildern. Somit vereint DENKSTAHL den schriftlichen mit dem bildlichen Ausdruck.



DENKSTAHL treibt mein Leben an,
ich denke immer dann und wann:
Denk mal an ein Denkmal,
an ein altes Ritual, an ein altes Tribunal,
banal und allemal eine Skandal.
Das Personal feudal, brutal und gnadenlos final,
global und jedes mal epochal,
schon dutzendmal katastrophal,
das Mal und der Stahl, getrieben in die Menschenqual.
Dreimal frontal, wie ein Denkpfahl,
fatal und irreal, denk ich, denk mal,
denk an DENKSTAHL.
